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Arginin

Als eine von vielen Aminosäuren nimmt Arginin (L-Arginin) wesentliche Aufgaben in unserem Organismus wahr. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf diese wichtige Substanz und ihre Funktionen.

Wichtiges Arginin

Es ist für uns Menschen in unterschiedlichen Bereichen unverzichtbar. So verbessert Arginin u. a. die Durchblutung, beeinflusst die hormonelle Regulation und bewirkt bei Männern einen erektionsfördernden Effekt. Dahinter steckt ein relativ komplizierter physiologischer Prozess, der hier nur sehr vereinfacht dargestellt wird: Bei Arginin handelt es sich um die Aminosäure mit dem höchsten Stickstoffanteil, es nimmt somit eine entscheidende Rolle bei der Produktion von Stickstoffmonoxid ein. Diese chemische Verbindung mit der Bezeichnung „NO“ fungiert als regulative Substanz in unseren Blutgefäßen sowie im Gehirn. Sie fördert die Erweiterung der Gefäße, vermindert Ablagerungen in diesen und reduziert gefährliche Radikale, ist also ein wichtiges Antioxidans. Ein Mangel an Arginin führt zu verminderter Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen sowie Stimmungsschwankungen und kann eine Verschlechterung der Herzleistung nach sich ziehen. Zwar ist unser Körper in der Lage, es zu einem gewissen Teil selbst zu synthetisieren, in Zeiten von physischen und psychischen Belastungen (Stress in Beruf, Studium, Schule oder Privatleben) hingegen besteht ein erhöhter Bedarf, der durch eine Zufuhr von außen gedeckt werden sollte. Dies betrifft neben Stress vor allem Phasen des Wachstums, der Schwangerschaft, Stillzeit und der Genesung nach Verletzungen. Personen mit Gefäßerkrankungen, wie z. B. Arteriosklerose, mit Bluthochdruck oder Demenz benötigen ebenso deutlich mehr an Arginin. Zudem geht die körpereigene Produktion bei Erwachsenen nach und nach zurück, obwohl gerade mit zunehmendem Alter der Bedarf an dieser wichtigen Aminosäure ansteigt. Somit ist auch hier eine Ergänzung überaus sinnvoll.

Nahrung & Ergänzung

Es verwundert natürlich nicht, dass Arginin als wesentlicher Proteinbaustein vor allem in den meisten eiweißreichen Lebensmitteln zu finden ist. So trifft man es unter anderem vermehrt in Fisch und Meeresfrüchten (Lachs, Garnelen) sowie Fleisch an. Die besten Lieferanten sind jedoch Erdnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Sesam, Sojabohnen und Linsen. Im Rahmen einer ausgewogenen, gesunden Ernährung produziert unser Organismus in besten Fall selbst eine ausreichende Menge Arginin, in körperlich und geistig belastenden Lebenssituationen oder in fortgeschrittenen Jahren ist eine zusätzliche Gabe empfehlenswert.

Eine klare Regel zur Dosierung gibt es dafür allerdings nicht, sie hängt maßgeblich von Lebensalter, Lebenssituation, Ernährung, Gewicht bzw. Gesundheitszustand ab und liegt normalerweise zwischen drei und sechs Gramm pro Tag. Die Einnahme sollte dabei jeweils über den Tag verteilt erfolgen, da die Wirkung jeweils nur ca. drei Stunden anhält. Besonders angezeigt ist die Ergänzung mit Arginin für Typ-2-Diabetiker, da Studien nahelegen, dass die Aminosäure die Insulin-Sensitivität steigert, die Körperzellen schneller darauf reagieren und somit der Blutzuckerspiegel sinkt. Auch bei erhöhten Cholesterinwerten kann Arginin möglicherweise hilfreich sein: Speziell in Kombination mit einer weiteren Aminosäure – dem essenziellen Lysin – trägt es dazu bei, die Cortisol-Konzentration im Blut zu senken.

Am besten lassen Sie sich in Ihrer ApoLife Apotheke zu den vielfältigen Möglichkeiten der Arginin-Ergänzung beraten. Hier finden Sie beispielsweise ein spezielles Eigenprodukt, das Ihnen beim Aufbau Ihrer Leistungsfähigkeit und in Phasen der Regeneration optimal helfen kann. Das ApoLife Aufbau-Tonikum mit Arginin enthält neben wertvollem Arginin noch weitere Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die den Körper auf natürliche Weise unterstützen.

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