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Bitte nicht: Gicht!

Immer wieder hört man von Personen, die unter Gicht leiden. Für alle, die zu den Glücklichen zählen, an denen dieser Kelch bisher vorübergegangen ist, bzw. natürlich auch für Betroffene, geben wir einen Einblick in Entstehung, Verlauf und Behandlung dieser Erkrankung.

Hohe Konzentration – nicht immer positiv

Was versteht man eigentlich unter „Gicht“, die in früheren Zeiten umgangssprachlich auch als „Zipperlein“ bekannt war? Es handelt sich dabei um Gelenkentzündungen, die durch einen Überschuss an Harnsäure im Körper ausgelöst werden. Diese Säure entsteht durch die Aufspaltung von sogenannten Purinen, die mit der Nahrung aufgenommen oder beim Abbau von Zellen im Organismus gebildet werden. Ist zu viel an Harnsäure vorhanden, kristallisiert sie aus, lagert sich vorzugsweise in den Gelenken ab und führt dort zu Entzündungen. Die ersten Beschwerden treten zumeist an den Grundgelenken der großen Zehen auf, der Bereich schmerzt, ist warm und gerötet. Betroffen sind übrigens in den meisten Fällen Männer, was sich durch die vermehrte Ausscheidung von Harnsäure durch das Vorhandensein von Östrogenen erklärt. Geht deren Produktion im Laufe des Lebens bei Frauen zurück, kommt es auch bei ihnen zum Auftreten von Gicht.

Man unterscheidet bei den Ursachen die primäre (familiäre) Gicht, die angeboren ist und durch eine Ausscheidungsstörung der Niere oder vermehrte Harnsäurebildung entsteht. Begünstigt wird diese Form durch den Genuss von purin- und eiweißreichen Nahrungsmitteln und Alkohol sowie durch tierische Fette. Doch auch körperliche Anstrengung, strenges Fasten oder Übergewicht und Unterkühlung können einen Gichtanfall bzw. das Entstehen der Erkrankung fördern. Die sekundäre Gicht hingegen wird durch Defekte im blutbildenden System oder Nierenfunktionsstörungen ausgelöst.

Die drei Gicht-Formen

Erste Anzeichen sind zumeist erhöhte Harnsäurewerte. Dies wird in der Medizin als Asymptomatische Hyperurikämie bezeichnet. Während bei dieser keinerlei Symptome wahrgenommen werden, sieht es bei der primären Gelenkgicht, dem akuten Anfall, leider ganz anders aus. Es beginnt vielfach nachts oder am Morgen mit schmerzenden Gelenken. Wie bereits erwähnt, zumeist im Großzehengrundgelenk, aber auch Fußwurzel-, Sprung-, Knie-, Finger- oder Handgelenke können betroffen sein. Die Bereiche sind hochrot, geschwollen, heiß und extrem empfindlich – Beschwerden, die wenige Stunden bis zu einigen Tagen andauern können. Ein einmaliges Auftreten stellt noch keine Gefahr dar und sollte ein Warnsignal sein. Nicht so bei der chronischen Gicht, wo es im Laufe der Zeit zur Zerstörung des Gelenkknorpels, der Knochen und der Sehnen kommt. Die typischen Gichtfinger und Gichtknoten entwickeln sich, Arthritis und Gichtniere können ebenfalls folgen.

Was kann man tun?

Zunächst gilt es, die Schmerzen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und die Beschwerden fachärztlich abklären zu lassen. Entzündungshemmende Schmerzmittel, Kühlung und Ruhe helfen dabei, den Anfall zu überstehen. Darüber hinaus kann bei mehrfachem Auftreten ein dauerhafter Einsatz von Präparaten zur Senkung des Harnsäurespiegels angezeigt sein.

Allerdings sollte man es gar nicht erst so weit kommen lassen. Ausreichende Bewegung, das Vermeiden von Übergewicht sowie eine purinarme Kost können hier einiges verhindern. Zwar enthalten Fleisch, Innereien, Fisch und Hülsenfrüchte vermehrt Purine, aber der Gehalt verringert sich durch das Kochen dieser Lebensmittel. Zu empfehlen sind Gemüse (außer Spinat), Eier, fettarme Milchprodukte, Nüsse und Obst. Auf Alkohol sollte, wie bereits erwähnt, verzichtet werden. Bei einem akuten Anfall kann sich eine vermehrte Zufuhr von Flüssigkeit (Molke, Gemüsesäfte, Mineralwasser) positiv auswirken.

Ihre ApoLife Apothekerinnen und Apotheker stehen Ihnen bei akuten Beschwerden oder zur kontinuierlichen Therapie von Gicht selbstverständlich mit Informationen, Tipps und wirkungsvollen Präparaten – klassisch, natürlich oder alternativ – zur Seite.

Gicht – kurz & bündig:

– Auch als „Zipperlein“ bekannt

– Symptome: schmerzhafte Gelenkentzündungen

– Auslöser: zu hohe Harnsäurekonzentration
– Folgen: Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken
– Wichtig: auf Gewicht, Bewegung und Ernährung achten!
– Purinarme Lebensmittel bevorzugen

– Viel trinken, aber auf Alkohol verzichten!

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