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ELGA – die Elektronische Gesundheitsakte

Sie stellt eine der größten Neuerungen der letzten Jahre in unserem Gesundheitssystem dar. Ab 2015 schrittweise eingeführt und schrittweise ausgerollt, ermöglicht sie den geschützten österreichweiten Zugang zu patientenbezogenen Daten.

Wem nützt ELGA?

Zunächst einmal den Patientinnen und Patienten, die von diesem Informationssystem auf verschiedenste Weise profitieren, sowie natürlich den berechtigten Gesundheitsanbietern wie Apotheken, Spitälern, Ärztinnen und Ärzten. Diese können orts- und zeitunabhängig in ganz Österreich auf die Daten zugreifen.

Der Vorteil: Wichtige Dokumente, etwa Entlassungsbriefe von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Laborergebnisse oder bildgebende Befunde (CT, Röntgenbilder) sind ebenso in ELGA gespeichert wie die e-Medikation. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde dieser Service durch das sogenannte e-Rezept erweitert, das die elektronische Übertragung eines Rezeptes vom Arzt in das System ermöglicht. Die verschriebenen Medikamente kann man bereits nach kurzer Zeit in der Apotheke abholen, ohne dass ein Vorsprechen in der Ordination nötig ist. Gerade für Patientinnen und Patienten mit Dauermedikation ist das eine enorme Erleichterung in Zeiten, in denen von einem persönlichen Besuch in der Praxis eher abgeraten wird.

Alle verordneten und abgegebenen Arzneimittel bleiben in ELGA 18 Monate lang gespeichert – egal, wer die Rezepte verschrieben hat und in welcher Apotheke sie bezogen wurden. Darüber hinaus können Ihre ApoLife Apothekerinnen und Apotheker auch die nicht rezeptpflichtigen Medikamente für Sie abspeichern und dadurch sofort mögliche Wechselwirkungen zwischen den eingenommenen Präparaten erkennen. Und da die regelmäßig verordneten Arzneimittel ebenfalls aufscheinen, können sie im Notfall ohne Rezept, also praktisch „auf Einsatz“, mitgegeben werden. Wird die Verschreibung nachgeliefert, erhält man die Differenz zur Rezeptgebühr rückerstattet.

Sicherheit wird großgeschrieben!

Viele Menschen haben Bedenken, wenn derart sensible Daten zu ihrer Person zentral gespeichert werden. Allerdings wurde bei der Einrichtung von ELGA größter Wert darauf gelegt, dass jede Art von Missbrauch durch Außenstehende praktisch unmöglich wird. So erfolgt die Übertragung der Daten durch eine mehrfache elektronische Verschlüsselung, die kontinuierlich angepasst und modernisiert wird. Zudem haben  Gesundheitsanbieter keinen umfassenden Zugang! Sie können nur auf Informationen von Patientinnen und Patienten zugreifen, die sie tatsächlich betreuen – und auch hier nur auf ausgewählte, für sie relevante Daten. Ihre ApoLife Apothekerinnen und Apotheker etwa können Einsicht in Ihre Medikationslisten nehmen, aber keine Befunde oder andere Dinge abrufen.

Sie selbst haben die Möglichkeit, Ihre ELGA-Informationen online einzusehen. Dazu ist als weitere Sicherheitsstufe jedoch eine Bürgerkarte oder eine Handy-Signatur erforderlich. Übrigens wird jeder Zugriff auf Ihre Daten durch ein spezielles Protokollierungssystem aufgezeichnet. Dadurch haben Sie stets die Kontrolle darüber, welcher Teilnehmer wann auf welchen ELGA-Bereich zugegriffen hat.

Freiwillige Teilnahme

Es steht jeder Patientin und jedem Patienten frei, sich von ELGA abzumelden. Die Teilnahme ist freiwillig, und man hat auch die Möglichkeit, festzulegen, dass nicht alle Daten gespeichert werden. So können Sie in der Ordination beispielsweise darauf bestehen, dass bestimmte verordnete Arzneimittel oder Befunde nicht online in ELGA aufscheinen. Ein enormer Vorteil des Systems ist zudem, dass es jederzeit durch wichtige Elemente erweiterbar ist. So geschehen bei der Einführung des aktuell so wichtigen e-Impfpasses, wodurch beispielsweise das europäische Impfzertifikat als Nachweis für eine erfolgte Corona-Immunisierung für Sie mittlerweile in jeder ApoLife Apotheke ausgestellt werden kann.

Für alle Ihre Fragen zu diesen Zertifikaten sowie allgemein zur Elektronischen Gesundheitsakte ELGA stehen Ihnen Ihre ApoLife Apothekerinnen und Apotheker jederzeit zur Verfügung!

Öffnungszeiten

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14.00 - 18.00 Uhr
Samstag
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