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PMS

Hinter diesen drei Buchstaben versteckt sich das sogenannte „Prämenstruelle Syndrom“. Was darunter zu verstehen ist, welche Beschwerden dabei auftreten und was Frauen tun können, um diese zu lindern, möchten wir in dieser Ausgabe kurz erläutern.

Was versteht man unter PMS?

Die Regelblutung begleitet alle Frauen von der Pubertät weg bis in die Wechseljahre. Dabei stellt die Menstruation nicht nur eine unangenehme monatliche Belastung dar, sondern kündigt sich bei vielen Betroffenen schon einige Zeit davor körperlich und psychisch an. Diese Tage vor den „Tagen“ können von unterschiedlichsten Symptomen geprägt sein, die sich bei den meisten Frauen eher leicht manifestieren, aber bei einem gewissen Prozentsatz durchaus stark ausfallen und so das normale Leben negativ beeinflussen können. Zu beobachten sind in diesem Zusammenhang etwa Unterleibsschmerzen, Spannungsgefühl in der Brust, Kopf-, Rücken-, Gelenks- und Muskelschmerzen, Wassereinlagerungen, Schlaf- und Verdauungsprobleme bis hin zu Erschöpfung, Lustlosigkeit, Gereiztheit oder in seltenen Fällen sogar Angstgefühle und Depressionen.

Warum kommt es dazu?

Die Ursachen für das Auftreten des Prämenstruellen Syndroms sind bislang noch nicht vollständig erforscht. Sicher ist jedoch, dass die hormonellen Schwankungen im Vorfeld des weiblichen Zyklus dabei eine bedeutende Rolle spielen. Man nimmt allerdings an, dass Frauen besonders empfindlich auf die Substanzen reagieren, die beim Abbau von Progesteron entstehen. Dieses spezielle Hormon wird im weiblichen Organismus nach dem Eisprung in der zweiten Zyklushälfte produziert, also im Zeitraum vor dem Menstruationsbeginn. Zudem scheint dieser Botenstoff eine Wechselwirkung mit anderen Hormonen, vor allem mit Serotonin, auszuüben. Eine genetische Disposition durch familiäre Veranlagung sowie Umwelteinflüsse können die Entstehung ebenfalls begünstigen.

Wie erfolgt die Diagnose?

Wenn Sie vermehrt PMS-Anzeichen verspüren oder bereits darunter leiden, gilt es, mögliche andere Ursachen auszuschließen. Erkrankungen der Schilddrüse, Endometriose und Depressionen können ähnliche Symptome verursachen und sollten durch Ihre Frauenärztin bzw. Ihren Frauenarzt ausgeschlossen werden. Dahingehend ist das Führen eines Tagebuches hilfreich, in dem Sie über mehrere Zyklen hinweg die beobachteten körperlichen wie seelischen Veränderungen notieren. Anhand dieser Aufzeichnungen kann beurteilt werden, welche Maßnahmen in Ihrem Fall sinnvoll sind und ergriffen werden sollten.

Therapie & Unterstützung

Die Studienlage im Bereich des Prämenstruellen Syndroms ist nach wie vor nicht aussagekräftig genug, um einen allgemeinen Leitfaden zur Behandlung zu geben. So existieren aktuell unterschiedliche Therapieansätze, die einerseits Entspannungsübungen, Akupunktur und Bewegung umfassen, andererseits die Ernährung betreffen. Hier wird PMS-Betroffenen der Verzicht auf Koffein, also Kaffee oder schwarzer Tee, Alkohol und sehr salzhaltige Kost nahegelegt. Empfehlenswert zur Behandlung des hormonellen Ungleichgewichtes sind überdies natürliche Zubereitungen mit Mönchspfeffer, der phytohormonelle Eigenschaften besitzt. Und bei sehr starken Beschwerden kann unter Umständen auch eine Verschreibung von Hormonpräparaten, Antidepressiva, Schmerzmitteln oder entwässernden Arzneien angezeigt sein.

Falls Sie eine fachkundige Beratung zu dieser Problematik suchen, können Sie sich jederzeit an unsere ApoLife Apothekerinnen und Apotheker wenden. Sie helfen Ihnen mit klassischen, pflanzlichen oder alternativen Heilmitteln weiter und beantworten alle Ihre Fragen zu diesem frauenspezifischen Thema.

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