Unsere Blase

Die mit ihrem lateinischen Namen Vesica urinaria genannte Harnblase ist ein wichtiges Organ in unserem Becken und hauptverantwortlich dafür, dass wir unser „kleines Geschäft“ problemlos Tag für Tag verrichten können. Werfen wir also einen Blick auf dieses Wunderwerk!

Interne Wasserwege

Das Entsorgungssystem für Flüssigkeiten ist ebenso einfach wie effizient. In vereinfachter Form erklärt filtern unsere Nieren Abfallprodukte, Gifte und Fremdsubstanzen aus unserem Blut und sorgen dafür, dass sie über die Harnwege ausgeschieden werden. Dabei kommen täglich ca. ein bis zwei Liter Urin zusammen, die Menge hängt allerdings stark von einigen Faktoren, wie Flüssigkeitszufuhr, Blutdruck, Körpertemperatur und dem allgemeinen Gesundheitszustand, ab. Der Urin gelangt von den Nieren über die Harnleiter in die Blase und wird dort praktisch zwischengespeichert. Und das ist gut so, denn unsere Nieren produzieren ununterbrochen Harn, der sonst ständig ausgeschieden werden müsste. Die Harnblase selbst ist dehnbar, aus Muskeln aufgebaut und kann zwischen 900 und 1.500 ml Flüssigkeit aufnehmen. Sensoren in der Wand der Blase registrieren die Dehnung und melden dies bei einer gewissen Füllmenge (250–500 ml bei Frauen, 350–750 ml bei Männern) an unser Gehirn – wir verspüren den Harndrang. Die Blase selbst verfügt über einen inneren und einen äußeren Schließmuskel, die die Passage zur Harnröhre versperren. Wenn diese geöffnet werden, macht sich der Urin auf den Weg. Ein Vorgang, der sowohl willkürlich als leider auch unwillkürlich, z. B. durch Angst („In die Hose machen“) oder nachlassende Muskelkraft im Alter, ausgelöst werden kann.

Häufige Beschwerden

Leider ist auch unsere Blase nicht vor Erkrankungen gefeit. Besonders häufig treten Harnwegsinfekte auf, bei denen Bakterien die unteren Harnwege besiedeln und an den Schleimhäuten von Harnröhre, Harnleiter und Harnblase Entzündungen auslösen. Dies kann zu permanentem Harndrang, Schmerzen und Brennen beim Harnlassen, getrübtem Harn bis hin zu Blut im Urin führen. Begleitet werden die Beschwerden vielfach von Fieber und Schmerzen, oft auch außerhalb der direkten Blasengegend. Bei älteren Personen besteht überdies die Möglichkeit, dass der Harnwegsinfekt ganz ohne urologische Symptome, jedoch mit Verwirrtheit oder Sprachproblemen, einhergeht.

Warum Frauen öfter von Infekten der Harnwege betroffen sind als Männer, ist durch die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Physiologie bedingt. Zum einen ist die Harnröhre bei „Ihr“ um einiges kürzer, wodurch die Bakterien es leichter haben, zur Blase vorzudringen, und zum anderen endet die Harnröhre in unmittelbarer Nähe des Darmausganges. Somit steigt die Gefahr, dass Erreger vom Darm in die Harnröhre gelangen.

Was kann man tun?

Hier gilt es, zunächst zu unterscheiden, ob ein komplizierter oder unkomplizierter Infekt vorliegt. Treten die Beschwerden immer wieder in regelmäßigen Abständen auf (rezidivierende Harnwegsinfekte), sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, da es Formen gibt, bei denen eine Antibiotika-Behandlung angezeigt ist. Unterstützend bzw. bei leichten Beschwerden empfehlen sich neben viel Trinken (verdünnt den Harn und mindert Schmerzen) auch pflanzliche Präparate wie z. B. das ApoLife Tee-Konzentrat Blase/Harnwege mit Hagebuttenfrüchten, Brennnessel- und Orthosiphonblättern, Fenchelblüten und Cranberrys. Tritt eine Blasenentzündung akut auf, kann ein weiteres Eigenprodukt aus der Rat & Tat Apotheke Linderung bringen: ApoLife 9 Harnwege. Die Kapseln mit Goldrutenkraut-, Neem-, Preiselbeer- und Bärentraubenblattextrakt wirken schmerzstillend, krampflösend sowie entzündungshemmend und unterstützen eine rasche Abheilung des Harnweginfektes.

Preiselbeeren, die wirken!

In den letzten Jahren haben spezielle Früchte die Naturmedizin im Sturm erobert: die Cranberrys. Die Großfrüchtige Moosbeere, wie sie bei uns heißt, stammt ursprünglich aus den Hochmooren Nordamerikas und wurde von den Ureinwohnern bereits lange Zeit vor dem Eintreffen der Europäer als wirksame Heilpflanze eingesetzt. Bei uns sind die wertvollen Inhaltsstoffe der Cranberrys mittlerweile in natürlichen Mitteln gegen Harnwegsbeschwerden unverzichtbar geworden. ApoLife 26 Cranberry forte etwa wird zur Behandlung von rezidivierenden Infekten eingesetzt, besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und wirkt einem Anhaften von Bakterien an der Blasenschleimhaut entgegen. Die Erreger können dadurch mit dem Harn ausgeschwemmt werden. Das in diesem Produkt enthaltene Vitamin C macht den Harn sauer und verhindert so die Vermehrung der Bakterien. Ein Eigenprodukt aus Ihrer Rat & Tat Apotheke, das sowohl vorbeugend als auch begleitend zu einer Antibiotika-Therapie angewendet werden kann.

Ebenfalls gegen das Anhaften von Bakterien an den Schleimhäuten wirkt der ApoLife Cranberry-Sirup mit Rooibos, auch zur Prophylaxe ideal geeignet.

Wasser stopp!

Eine besonders unangenehme Erkrankung im Bereich der Blase stellt die Inkontinenz dar. Darunter versteht man eine Blasenschwäche, bei der es nicht mehr möglich ist, den Harn kontrolliert zurückzuhalten. Ursachen dafür können Harnsteine, bei Frauen die Nachwirkungen einer Geburt oder bei Männern eine vergrößerte Prostata sein. So, wie die Gründe für die Beschwerden variieren, ist auch die Behandlung ganz unterschiedlich. Nach dem Ausschluss von gravierenden Erkrankungen kann man beispielsweise auf ApoLife 10 Blase und Prostata zurückgreifen. Das Kombinationspräparat aus Kürbiskernen, Weidenröschen, Sägepalme, Zinkgluconat und Vitamin E hilft nicht nur Männern bei vergrößerter Prostata, sondern hilft ebenso Frauen bei übermäßigem Harndrang und Inkontinenz.

Ihre Rat & Tat Apothekerinnen und Apotheker stehen Ihnen selbstverständlich für alle Ihre Fragen zu Blasenbeschwerden zur Verfügung und beraten Sie ebenso fachkundig wie diskret zu sämtlichen Möglichkeiten der Therapie sowie zu wirkungsvollen Produkten.

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