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Fieber und Fiebermessen

„Ich bin krank, ich hab Fieber.“ – ein Satz, den man oft zu hören bekommt. Warum er meistens falsch ist bzw. alles rund um eine erhöhte Körpertemperatur möchten wir nun etwas genauer erklären.

Was versteht man unter Fieber?

Der Begriff Fieber (lat.: Febris) bzw. Pyrexie bezeichnet den Zustand einer erhöhten Körperkerntemperatur aufgrund eines Missverhältnisses zwischen der chemischen Wärmebildung und der physikalischen Abgabe durch den Organismus. Verantwortlich für die Temperaturerhöhung sind komplexe Prozesse unseres Wärmeregulationszentrums in unserem Zwischenhirn. Fieber ist jedoch keine Krankheit, sondern eine Begleiterscheinung, wenn unsere Immunabwehr gegen „Eindringlinge“, wie z. B. Viren, Bakterien, Mikroorganismen oder als fremd erkannte Stoffe, mobil macht. Zudem kann Fieber bei bestimmten Tumoren, Traumata oder Entzündungsvorgängen auftreten. Übrigens wird eine erhöhte Körpertemperatur zumeist fälschlich als Fieber bezeichnet, denn davon spricht man erst ab 38,1 Grad Celsius.

Normale Temperatur             36,5 °C bis 37,4 °C

Erhöhte Temperatur              37,5 °C bis 38,0 °C

Leichtes Fieber                      38,1 °C bis 38,5 °C

Mäßiges Fieber                      38,6 °C bis 39,0 °C

Hohes Fieber                          39,1 °C bis 39,9 °C

Sehr hohes Fieber                 40,0 °C bis 42,0 °C

Wie am besten Fiebermessen?

Lange waren sie in jeder Hausapotheke zu finden, mittlerweile wurden sie durch weniger gesundheits- und umweltschädliche Messgeräte ersetzt – die Quecksilber-Fieberthermometer. Ihre Funktion war so einfach wie genial: Flüssiges Quecksilber dehnt sich durch Erwärmung in einem dünnen Glasrohr aus und man kann an einer Skala die Temperatur ablesen. In der nächsten Instrumenten-Generation hat Galistan das gefährliche Quecksilber als Indikator abgelöst. Und der gute, alte „Fiebermesser“ hat selbst in Elektronik-Zeiten Vorteile: Man benötigt keine Batterie, er kann leicht desinfiziert werden und eignet sich auch für Personen mit Nickel-Kontaktallergie. Für digitale Thermometer wiederum sprechen die gut ablesbare Anzeige, eine kurze Messzeit und das akustische Signal bei Messende. Einer weiteren Möglichkeit zur Temperaturfeststellung sind wir in den letzten Jahren oft begegnet: den kontaktlosen Infrarot-Thermometern („Pistolen“). Ähnliche Geräte gibt es – neben analogen und digitalen Thermometern – in Ihrer ApoLife Apotheke: Handliche Stirn- und Ohrthermometer messen per Infrarot schnell und genau. Perfekt geeignet vor allem für Babys und Kinder.

Fieber – was tun?

Nachdem die erhöhte Körpertemperatur eine natürliche Abwehrstrategie unseres Körpers ist, wird empfohlen, Fieber erst ab 38,5 °C zu senken, um die ab dann einsetzende Kreislaufbelastung zu reduzieren. Neigt ein Kind zu Fieberkrämpfen, sollte schon bei leichtem Fieber eingegriffen werden, etwa mit Paracetamol oder Ibuprofen als Kapseln oder Zäpfchen. Als alternative Mittel empfehlen sich Essigpatscherl und Wadenwickel, wobei diese nie zu kalt sein sollten, sowie homöopathische Präparate wie Aconitum, Belladonna oder Ferrum phosphoricum. Letzteres kann ebenso als Schüßlersalz Nr. 3 gemeinsam mit der Nr. 5 Kalium phosphoricum gegeben werden. Und selbstverständlich hält auch die Natur wirksame Kräuter bereit. Idealerweise werden sie als Tee verabreicht, beliebt und bewährt sind hier Schafgarbe, Holunderblüten, Weidenrinde, Lindenblüten, Kamille oder Thymian, die unterschiedliche entzündungshemmende, fiebersenkende oder desinfizierende Wirkungen besitzen.

All diese wertvollen Tees, Kräuter, alternative und klassische Mittel sowie unterschiedlichste geeichte Fieberthermometer erhalten Sie – zusammen mit einer umfassenden Beratung – von Ihren ApoLife Apothekerinnen und Apothekern.

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