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Pollen

Nun zieht der Frühling wieder ins Land – eine herrliche Zeit für viele, aber leider nicht für alle, denn mit dem Wiedererwachen der Natur steigt auch die Belastung für Pollenallergiker. Doch warum reagieren Menschen darauf so empfindlich und was kann man dagegen tun?

Von Blumen und Bienen

Wenn die fleißigen Insekten unterwegs sind, um die Zutaten für ihren Honig zu sammeln, erfüllen sie gleichzeitig eine extrem wichtige Funktion: Sie tragen die Blütenpollen, welche die pflanzlichen Spermien enthalten, von einer Pflanze zur nächsten und sorgen so für die Bestäubung. Die winzigen in den Staubblättern der Blüten gebildeten Pollen – nicht umsonst bedeutet der Begriff „Pollen“ so viel wie „sehr feines Mehl“ – werden ebenso durch Wind, Wasser oder andere Tiere weitergetragen und finden so ihren Weg zu den Pflanzen. Die Natur hat dabei Gräser, Sträucher und Bäume perfekt zeitlich eingeteilt, und so blühen sie je nach Klima und Wetter zu unterschiedlichen Zeiten. Haselbäume und Erlen machen im Frühjahr den Anfang, während sich viele Gräser erst im April anschicken, die zur Vermehrung unverzichtbaren Pollen in die Welt zu entsenden. Leider gibt es aber auch pflanzliche Vertreter, die bis in den Spätherbst hinein für Belastungen sorgen.

Reizende Aussichten

Um den Grund für die pollenbedingten Probleme zu finden, muss man sich die Pollenkörner genauer ansehen. Sie weisen an ihrer Oberfläche bestimmte Zucker- und Proteinstrukturen auf, die sogenannten Antigene. Diese können, wenn sie mit den Schleimhäuten in Kontakt kommen, eine allergische Reaktion auslösen. Der Ablauf ist bei Pollenallergien immer derselbe: Das Pollenkorn trifft auf die Schleimhaut von Augen, Nase oder Rachen, wo unser Immunsystem das eigentlich harmlose Antigen als gefährlich identifiziert und Abwehrmaßnahmen einleitet. Es kommt zu einer Entzündungsreaktion und die Immunzellen der Schleimhaut setzen Botenstoffe, vor allem Histamin, frei. Die Durchblutung wird erhöht und die Blutgefäße werden besser durchlässig gemacht, um weiteren Immunzellen den Zugang zu erleichtern, die den vermeintlichen Schädling eliminieren sollen. Flüssigkeit gelangt aus den Blutgefäßen in das Gewebe, dieses schwillt an und es wird vermehrt Schleim produziert, um die Allergene zu entfernen. Die Folge: Augen tränen und die Nase läuft.

Doch warum sind manche Menschen so empfindlich und andere wiederum gar nicht?

Hier spielt zum einen die genetische Komponente eine Rolle, da die Neigung zu Allergien vererbt wird. Zum anderen dürfte übermäßige Hygiene das Entstehen fördern, weil das Immunsystem mit weniger Allergenen in Kontakt kommt und so den Umgang mit diesen nicht lernen kann. Gerade bei den Jüngsten, wo sich das Immunsystem erst entwickeln muss, ist ein komplett steriles Umfeld nicht optimal.

Zwei Millionen

So viele Menschen leiden in Österreich an Atemwegsallergien, denen überwiegend – ca. bei drei Viertel der Betroffenen – unterschiedliche Pollen als Ursache zugrunde liegen. Besonders relevant sind hier Gräserpollen, auch Getreide (Hafer, Weizen, Gerste, Roggen), Baumpollen (Birke, Erle, Hasel) und Kräuterpollen (Beifuß, Löwenzahn, Margerite, Ragweed, Raps), wobei die Saison mit Birkenpollen im Frühjahr beginnt und im Herbst mit Ragweed endet, dem Beifußblättrigen Traubenkraut oder Ambrosia, das ein ungeheures Allergiepotenzial besitzt.

Um sich in der Pollenzeit bestmöglich zu schützen, gilt es, einige wesentliche Dinge zu berücksichtigen. Zunächst einmal sollte man wissen, welche Pollen eine Allergie auslösen und wann diese genau auftreten. Hier gibt es mehrere gute Informationsquellen im Internet, wo sie die täglich aktuelle Pollenbelastung für Ihr Bundesland abrufen können. Sobald „Ihre“ Pflanzen zu blühen beginnen, sollten Sie einige Grundregeln beachten:

– Fenster wenn möglich geschlossen halten

– Lüften nur an belastungsfreien Tagen
– Aufenthalt im Freien weitestgehend vermeiden
– Spazierengehen am besten im Laubwald (natürlicher Filter)
– Sonnenbrille und Hut tragen

– Die Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer liegen lassen

– Wäsche nicht im Freien trocknen

– Vor dem Schlafengehen Haare waschen

– Staubsauger mit Filter benützen und feucht wischen

– Im Auto einen Pollenfilter verwenden

– Rasen immer vor der Gräserblüte mähen und ganz kurz halten

Es ist auf jeden Fall ratsam, bei einer Pollenallergie ärztlichen Rat einzuholen, denn es besteht die Gefahr, dass sich die Beschwerden hin zu Asthma entwickeln, und überdies kann es zu sogenannten Kreuzallergien kommen. Das heißt, bei einer Reaktion auf gewisse Pflanzenpollen können auch Allergien auf bestimmte Nahrungsmittel auftreten. Als klassische Therapie stehen hier einerseits Antihistaminika (Tabletten, Tropfen etc.) zur Verfügung, um die Symptome zu lindern, und andererseits gibt es die Möglichkeit einer spezifischen Immuntherapie mit einer Desensibilisierung. Dabei wird der Patient unter ärztlicher Aufsicht langsam und schrittweise an den Allergieauslöser gewöhnt, um eine zukünftige Überreaktion des Körpers zu verhindern.

Natürlich vorbeugen und stärken

Da der Hauptgrund für Allergien unser überreagierendes Immunsystem ist und sich dieses zu einem großen Teil im Darm befindet, überrascht es nicht, dass eine gestärkte Darmflora auch einen positiven Einfluss auf Allergien hat. Deshalb sollten Allergiker bereits vor dem ersten Pollenalarm den Darm bzw. das Immunsystem bestmöglich unterstützen, z. B. mit Hilfe aus der ApoLife Apotheke. Hier erhalten Sie wertvolle Eigenprodukte, die eigens entwickelt und exakt auf diesen Zweck abgestimmt wurden, wie etwa ApoLife Darmflora löslich, ApoLife Immun Brause, ApoLife 15 Abwehrkraft mit immunstärkenden Pflanzenextrakten und Zink oder schleimhautpflegende ApoLife Befeuchtende Augentropfen und ApoLife Pflegender Nasen- und Rachenspray.

Diese Präparate sowie viele weitere klassische und natürliche Arzneimittel, um Allergien wirkungsvoll zu lindern, erhalten Sie in Ihrer ApoLife Apotheke. So sind Sie immer bestens versorgt und in allen Allergiefragen stets gut beraten!

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