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Reisedurchfall

Er hat klingende Namen wie „Montezumas Rache“ oder der „Fluch des Pharaos“ und beschreibt Urlaubserlebnisse, auf die man liebend gern verzichten würde. Was es genau damit auf sich hat bzw. warum ausgerechnet Touristen so oft davon heimgesucht werden, möchten wir in dieser Ausgabe einmal genauer beleuchten.

Unangenehme Reisebegleiter

Die Reisediarrhöe ist die häufigste Krankheit in Urlaubsgebieten. Fast die Hälfte aller Fernreisenden in Ländern wie Mexiko, Ägypten oder in den Tropen erkrankt daran im Laufe ihres Aufenthaltes. Am Mittelmeer oder in der Karibik ist das diesbezügliche Risiko mit 10–20 Prozent zwar geringer, jedoch keinesfalls zu unterschätzen. Der Grund dafür, warum Einheimische damit keine Probleme haben, Touristen aber beinahe unweigerlich erkranken, liegt im Immunsystem. Unsere körperliche Abwehr ist an eine ganz andere Hygiene gewöhnt und kann Keimen, die am Urlaubsort Wasser und Speisen belasten, nur wenig entgegensetzen. Die häufigsten Auslöser sind Bakterien, Viren oder Einzeller, sogenannte Protozoen, wobei sich ein Bakterienstamm besonders hervortut: ETEC das sind die enterotoxinbildenden Stämme von Escherichia coli, die den Reisedurchfall am häufigsten auslösen. Gelangen sie in den Darm, schütten sie Giftstoffe aus, welche die Darmwand zu einer erhöhten Elektrolyt- und Wasserausscheidung anregen. Es kommt zu wässrigen Durchfällen, die oft von Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Bauchkrämpfen begleitet werden. In den meisten Fällen treten die Beschwerden nach dem dritten Tag der Reise auf, dauern zwei bis sechs Tage an und klingen von selbst wieder ab. Bei ca. jedem zehnten Betroffenen allerdings halten die Probleme über mehrere Wochen an und bessern sich auch nach der Rückkehr aus dem Urlaub nicht. Hier sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden, da der Auslöser unter Umständen ein Parasit, z. B. der Einzeller Giardia lamblia, sein kann.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellanschüssel

Auch wenn im Hotel die Salate umwerfend angerichtet sind und die Eiswürfel im Glas herrliche Abkühlung versprechen – genau hier besteht ein großes Risiko, sich entsprechende Keime einzufangen. Ja, sogar bei verschlossenen Flaschen von fliegenden Händlern am Strand sollte man vorsichtig sein, da es durchaus Leute gibt, die sich auf das Sammeln und Wiederbefüllen von Limonaden-Flaschen spezialisiert haben. Beim Essen kann man eine bekannte Faustregel befolgen, um die Gefahr zumindest zu minimieren. Sie lautet „Boil it, cook it, peel it or forget it.“, also bitte auf alles verzichten, was nicht gekocht, (durch)gebraten oder geschält ist. Wer sich im Urlaub an rohe Lebensmittel, wie Sushi, Austern, Tatar, oder ungeschältes Obst wagt, sollte sich nicht wundern, wenn der Magen am nächsten Tag Achterbahn fährt. Achten Sie zudem auf besondere Hygienemaßnahmen, die durch die Corona-Pandemie ohnehin mittlerweile automatisiert sind: regelmäßig Hände waschen und desinfizieren sowie zum Abtrocknen nur Einmalhandtücher verwenden.

Der Durchfall ist da. Was nun?

Sollte es Sie trotz allem erwischt haben, ist das Wichtigste, die verlorene Flüssigkeit zu ersetzen. Da bei Durchfallerkrankungen auch viele Elektrolyte ausgeschieden werden, müssen diese wieder zugeführt werden. Ideal dafür sind z. B. die ApoLife Mineralstoffgetränke, hochwertige Eigenprodukte der ApoLife Apotheken, die den Körper hier bestmöglich mit Flüssigkeit und wichtigen Mineralien versorgen. Und Achtung: Gerade bei Babys, Kleinkindern und älteren Personen kann der Flüssigkeitsverlust unter Umständen lebensgefährlich sein. In manchen Fällen sind sogar Infusionen notwendig.

Dass man bei einer Magen-Darm-Erkrankung ebenso die Ernährung anpassen sollte, versteht sich eigentlich von selbst. Schwere, scharfe und fette Speisen meiden, dafür leichte Kost zu sich nehmen. Besonders gut verträglich sind der gute alte Haferschleim, Karottensuppe, Reis, Weißbrot, geriebene Äpfel, Zwieback oder Bananen.

Ist es notwendig, die Darmtätigkeit lahmzulegen – etwa für den Rückflug – gibt es Durchfallblocker mit dem Wirkstoff Loperamid. Diese sollten in keiner Reiseapotheke fehlen, dürfen aber nur eingenommen werden, wenn der Durchfall nicht blutig ist und man kein Fieber hat. Gegen Krämpfe im Verdauungstrakt helfen pflanzliche Mittel, z. B. die ApoLife Gastrotropfen oder Iberogast, sowie spezielle krampflösende Dragees und Zäpfchen (Buscopan). Bewährt haben sich ebenso tanninhältige Präparate und Kohletabletten, welche die Flüssigkeit bzw. die Giftstoffe im Darm binden. Bei besonders schweren Verläufen oder speziellen Keimen kann die Einnahme von Antibiotika nötig sein, die allerdings auch den „guten“ Darmbakterien den Garaus machen. Um in diesem Fall den Organismus bestmöglich zu unterstützen und ihm bei anderen Magen-Darm-Problemen zu helfen, empfiehlt sich ebenfalls ein probiotisches Eigenprodukt der ApoLife Apotheken, ApoLife 7 Darmflora akut.

Diese und viele weitere wichtige Produkte sollten auf keiner Reise fehlen. Ihre ApoLife Apothekerinnen und Apotheker stehen Ihnen gerne beratend sowie mit wirkungsvollen klassischen und natürlichen Präparaten bei der Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke zur Seite bzw. wissen auch alles zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen, was Vorsorge und mögliche empfehlenswerte oder sogar vorgeschriebene Impfungen anbelangt.

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