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Läuse

Unser Körper ist ein kleiner Zoo. Hautmilben und Billionen Darmbakterien beispielsweise stören nur selten bzw. sind für die Verdauung unverzichtbar. Wenn sich jedoch ungebetene Gäste, wie eben Läuse, bemerkbar machen – z. B. durch Blutsaugen – ist Schluss mit lustig.

Kribbeln am Kopf

Nicht immer ist das „Sich-am-Kopf-Kratzen“ ein Zeichen von konzentriertem Nachdenken. Gerade jetzt zu Beginn der Schul- und Kindergartenzeit steigt die Gefahr, dass ganze Klassen oder Gruppen mit einem Lausbefall konfrontiert sind. Kinder wie Eltern trifft dabei keine Schuld, also muss Ihnen nichts peinlich sein, falls Ihr Nachwuchs einmal nicht mehr „alleine“ nach Hause kommt. Gerüchte, dass dies etwas mit Sauberkeit zu tun hat oder Läuse Krankheiten übertragen, gehören ins Reich der Fabeln. Auch Katzen oder Hunde geben sie nicht weiter, die Vierbeiner haben „eigene“ Parasiten. Kopfläuse sind, wenn man den Juckreiz außen vor lässt, fast immer harmlos. Wichtig ist allerdings, den Befall rasch zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, um sich und das direkte Umfeld vor einer Ausbreitung zu schützen.

Kleine Goliaths

Wussten Sie, dass Läuse zu den stärksten Lebewesen gehören? Mit Klammern an ihren drei Beinpaaren heften sie sich an Kopfhaut oder Haaren fest und halten der 2.000-fachen(!) Zugkraft ihres Körpergewichtes stand. Doch was sind Läuse eigentlich? Die lateinisch Pediculus humanus capitis genannten Plagegeister haben die Größe von Sesamkörnern und ernähren sich ausschließlich vom Blut ihres Wirtes. Die Farbe variiert nach Sättigungsgrad, hungrig sind sie blassgrau, satt rotbraun bis rot. Als flügellose Insekten, die weder springen noch fliegen können, verbreiten sie sich nur über direkten Haarkontakt. Das größte Problem liegt in ihrer immensen Fruchtbarkeit. Eine Laus legt mehrere Eier pro Tag und setzt in ihrem kurzen Leben (ca. 40 Tage) rund 300 Nachkommen in die Welt. Diese schlüpfen nach acht bis zehn Tagen und können nach derselben Zeit ihrerseits mit der Produktion von Eiern, den sogenannten Nissen, beginnen. So kann man sich ausrechnen, wie schnell die Lausfamilie unbehandelt überhand bzw. „überkopf“ nimmt. Wärme beschleunigt die Entwicklung der sandkorngroßen Nissen, welche die Mutterlaus mit einem stark haftenden, wasserunlöslichen Kitt am Haar festklebt. Deshalb lassen sie sich nicht mit einfachem Kopfwaschen entfernen.

Gefahr erkannt … doch wie wird sie gebannt?

Gibt es Lausalarm in Schule oder Kindergarten, sollten Sie Ihre Sprösslinge beobachten und den Kopf genauestens nach Läusen und Nissen absuchen. Ein sicheres Zeichen ist vermehrtes Kratzen, das durch den Juckreiz entsteht, den der beim Blutsaugen abgegebene Läusespeichel auslöst. Bemerken Sie kleine, entzündete Wunden, diese bitte ärztlich begutachten lassen!

Um Läuse und deren Eier zu entfernen, gibt es spezielle Kämme. Dabei gilt es, Strähne für Strähne zu durchsuchen und am besten gleich die ganze Familie miteinzubeziehen. Längere Haare bieten den Plagegeistern die besten Voraussetzungen zum Einnisten, wobei sie zu Beginn meist die Plätze hinter den Ohren, im Nacken und an den Schläfen besiedeln, weil dort ideale Bedingungen bzw. Temperaturen für die Nissen herrschen.

Als nächster Schritt steht die Eliminierung der Läuse und Eier an. Bitte vertrauen Sie dabei Produkten aus Ihrer ApoLife Apotheke und nicht auf irgendwelche Hausmittel wie z. B. Olivenöl. Hier gibt es sogenannte physikalische Mittel, die ohne Insektizide auskommen und den Tieren die Luft zum Atmen nehmen. Elimax® etwa enthält die speziell entwickelte Substanz Prosil und den Läuseschutzfaktor LPF. Dieses Spezialprodukt blockiert die Atemlöcher der Läuse und entzieht deren Haut bereits nach fünf Minuten Flüssigkeit. Eine natürliche Möglichkeit zur Vorbeugung gegen Lausbefall stellt das Kopf waschen mit Weidenrindenshampoo dar, da dessen Geruch die Blutsauger abschreckt. Ganz wichtig ist es, sich bei allen Produkten genau an die Gebrauchsanweisungen zu halten, da die Tiere extrem widerstandsfähig sind. Nach der Behandlung die toten Läuse und Nissen mit dem Spezialkamm entfernen und im Abstand von sieben bis vierzehn Tagen noch einmal prüfen, ob nicht doch einzelne Tiere bzw. Eier überlebt haben. Kämme, Bürsten oder Haarspangen am besten für 10 Minuten in 60 °C heißes Seifenwasser legen, das überleben die Parasiten nicht. Das Verwahren von Kleidungsstücken, Stofftieren etc. im Gefrierschrank hingegen nützt wenig, da Läuse unempfindlich gegen leichten Frost sind. Um diese Dinge bzw. auch Polstermöbel wirksam zu behandeln, gibt es effiziente Präparate in Ihrer ApoLife Apotheke.

Wenn Sie Fragen zur Lausbekämpfung oder der besten Prophylaxe gegen einen Befall haben bzw. die besten Mittel dafür suchen, sind Ihre ApoLife Apothekerinnen und Apotheker mit Sicherheit die besten Ansprechpartner, damit Lausbuben oder Lausemädchen ihrem Namen nicht alle Ehre machen!

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